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Das Südbahnhotel

39.90


Yvonne Oswald
Das Südbahnhotel
Am Zauberberg des Wiener Fin de Siècle / the Magic Mountain of Vienna’s Fin de Siècle

192 Seiten, 26 x 28 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
Durchgehend vierfarbig
ISBN: 978-3-99300-195-7
€ 39,90

Das Südbahnhotel, eröffnet 1882, war die alpine Nobeladresse im Süden von Wien und place to be der intellektuellen Eliten des Fin de Siècle. Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Gustav Mahler, Ludwig Wittgenstein, Alma Mahler, Franz Werfel und viele andere Celebrities dieser Zeit verkehrten dort. Stefan Zweigs Novelle „Brennendes Geheimnis“ – verfilmt mit Faye Dunaway und Klaus Maria Brandauer – hat das Hotel zum Schauplatz. Als Österreich 1938 durch die Nazis annektiert wurde, begann auch der Niedergang der Gegend und des Hotels. Seit über 50 Jahren verfällt es. Yvonne Oswald hat sich dieses immer noch magischen Ortes angenommen und begibt sich auf eine fotografisch-poetische Spurensuche nach einer längst vergangenen Zeit.

Yvonne Oswald hat bereits sechs Bücher zu verschiedenen Themen publiziert. Ihre Fotos erscheinen regelmäßig in internationalen Magazinen und sind in Sammlungen im In- und Ausland vertreten. Die Fotografin lebt und arbeitet in Wien.

Die Fotografin Yvonne Oswald besuchte die monumentale Ruine des Grandhotels über fünf Jahre hinweg immer wieder und hielt ihre Eindrücke fest. Das Ergebnis ist bedrückend: leere Säle, auf deren Parkett schon lange nicht mehr getanzt wird, ein Salon mit verstaubten Sitzmöbeln, uralte Spiegel an den Wänden, die das Bild des Betrachters verzerren, ein Hallenbad, das unter zerbrochenen Fliesen vor sich hin schimmelt. Die Bilder führen den Ausstellungsbesuchern vor allem eines vor Augen: eine schmerzhafte Abwesenheit.
(Jüdische Allgemeine)

Sie gibt Einblicke in die Salons, wo es rauschende Feste zu feiern galt und sie vermittelt reizvolle Ausblicke aus dem Haus in die Natur. Der Semmering als „Balkon von Wien“.
(Martin Behr, Salzburger Nachrichten)

Die Fotografin (...) hat den morbiden Charme dieser Tourismusindustrieruine in jahrelanger Kleinarbeit bei einer fotografisch-poetische Spurensuche festgehalten.
(APA)

Die Säle und Zimmer des Hotels mit Ausblicken auf Rax und Schneeberg, die Treppenhäuser, Balkone oder das Schwimmbad tragen noch immer Spuren, Gesichter und Geschichten der einstigen Gäste in sich, die Yvonne Oswald durch ihre Aufnahmen freigelegt hat.
(ORF-Ö1)

Die Fotos der Interieurs, die derzeit im Museum Judenplatz gezeigt werden, sind berückende, den Blick in die Tiefe ziehende Bilder von Zeit, Verfall und dem Verschwinden einer Lebensform. Sie sind schön, schmerzlich und erstaunen: Wie kann Österreich einen solchen Ort so vergessen?
(Anne-Catherine Simon, Presse)

Ihr Buch "Südbahnhotel" ist vor allem eine künstlerische Arbeit über das im historischen Kontext wichtigste erhaltene Palasthotel Mitteleuropas.
(Standard)

A kind of ruin porn: Ein neuer Bildband dokumentiert den Status Quo des 1903 eröffneten und seit Jahrzehnten kaum genutzten Grandhotel Südbahn. Schön, schaurig, traurig.
(The Gap)