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Jüdisches Burgenland

19.90


Christof Habres
Elisabeth Reis
Jüdisches Burgenland

Entdeckungsreisen
192 Seiten, 11,5 x 18,5 cm
Mit zahlreichen Abbildungen
Gebunden mit Lesebändchen

Erscheinungsdatum: 15.03.2012
ISBN: 978-3-99300-074-5
€19.90

Geschichte und Gegenwart der Juden im jüngsten Bundesland Österreichs.

Das Burgenland blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, mit relativ selbstständigen jüdischen Stadtvierteln, vielen Synagogen und Talmudhochschulen, die weit über die Grenzen des Landes bekannt waren. Autoren führen zu den Erinnerungsorten der fast vergessenen Gemeinden und erzählen von der heute gelebten jüdischen Tradition im jüngsten Bundesland Österreichs – von den Siebengemeinden über Rechnitz, Stadtschlaining und Güssing nach Jerusalem in das Viertel
»Kirjat Mattersdorf« bis in den Keller der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, wo Rabbi Schlomo Hofmeister persönlich eine Cuvée aus Trauben der Siebengemeinden kreiert.

»Zum Burgenland fallen den meisten nur Wein und die Witze über seine Bewohner ein, die als die Ostfriesen Österreichs gelten. Dabei hat das Burgenland mit dem schilfgesäumten Neusiedler See nicht nur eines der schönsten Gewässer Österreichs, sondern auch die kulturelle Vielfalt aller Grenzregionen. Im Burgenland leben Kroaten, Ungarn, Roma. Und es gibt ein bemerkenswertes jüdisches Leben, dem Christof Habres und Elisabeth Reis in »Jüdisches Burgenland« nachgehen. In dem verdienstvollen Band aus der »Entdeckungsreisen«-Serie des Wiener Metroverlags suchen sie Ort für Ort nach jüdischer Vergangenheit und Gegenwart ab, etwa Eisenstadt, Güssing, Mattersdorf, Schlaining, Kittsee. Sie finden einen Jerusalemplatz und jüdische Viertel, rekonstruieren Biographien von Philanthropen, Künstlern und Industriellen. Der Schrecken der Vergangenheit ist omnipräsent, die Lebenslust der Gegenwart aber ebenso. Sie manifestiert sich etwa in der Person von Schlomo Hofmeister. Der Rabbiner geht in Gols einem sehr burgenländischen Hobby nach: Er ist Winzer. Sein koscherer Merlot ist längst über das Burgenland hinaus bekannt.«
FAZ